Preisträger Zeughausmesse 2016

2. Preis der Zeughausmesse für Lucia Schwalenberg

Anläßlich der 20. Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum Berlin sind vier Künstlerinnen und Künstler mit dem Preis für Angewandte Kunst ausgezeichnet worden. Zum 13. Mal wurde der Preis für herausragende Leistungen vergeben.

Alena Willroth, Collier
Alena Willroth, Collier

Der 1. Preis ging an die tschechische Designerin und Schmuckkünstlerin Alena Willroth für ihre an barocke Kragen erinnernden Colliers aus filigran geschnittener Polyethylenfolie. Die Jury lobte die innovative Technik und Gesamtkonzeption und die frische, lebendige Formgestaltung.

www.projekt-bunt.de; http://der-fremde-faden.de/ueberirdische-von-alena-willroth/http://der-fremde-faden.de/ueberirdische-von-alena-willroth/

ZeughausmesseMit dem 2. Preis wurde die Textildesignerin und Weberin Lucia Schwalenberg geehrt.

Lucia Schwalenberg, Stola, Kaschmir, Seide, Papiergarn
Lucia Schwalenberg, Stola, Kaschmir, Seide, Papiergarn

Aus der Begründung der Jury: “Ihre Schals und Stolen aus edler Seide, Kaschmir, Kupfer und Leinen, die sie mit seltenen und ungewöhnlichen Webtechniken erschafft, strahlen die persönliche Liebe und Hingabe zu Material und Technik aus. Hiermit soll diesem besonderen textilem Schaffen eine Würdigung verliehen werden.” Lucia Schwalenberg präsentierte auf der Zeuhausmesse eine Auswahl von Arbeiten aus den Bereichen Jacquard- und Crêpegeweben, Ikatfärbung und komplexe Gewebe mit bis zu 24 Schäften.

Der 3. Preis ging an den englischen Designer und Architekten Jeffrey James für seine Bausteine aus Beton “Generative Modular Sculpture”. Die Jury würdigte die “geglückte Mischung aus Spielzeug und Skulptur”. “Das Spiel aus Steinen bietet ein ästhetisches und haptisches Erlebnis”.

Jeffrey James
Jeffrey James

www.jeffreyjames.org

 

 

Den Förderpreis erhielt die aus Sibirien stammende Designerin Anastasiya Koshcheeva für ihre Lampen und Gefäße aus Birkenrinde. Mit ihren ästhetischen Objekten gelingt es ihr, dieser sibirischen Tradition einen neuen aktuellen Kontext zu geben. Die Jury lobte die Ästhetik der Gestaltung, mit der Anastasiya Koshcheeva “die in Vergessenheit geratene Tradition ihrer Heimat wieder aufleben” läßt.

Anastasiya Koshcheevawww.anastasiyakoshcheeva.com

 

Veranstalter der 20. Zeughausmesse ist der Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum. Stifterin der Preissumme ist die Berliner Volksbank.

Schirmherr der Zeughausmesse ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. Die Zeughausmesse hat das Ziel, Arbeiten von Künstlern zu präsentieren, “die eine besondere handwerkliche Könnerschaft, ausgeprägtes ästhetisches Empfinden und konzeptionelle Stringenz kombinieren.”

Ort der Messe ist der Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin, ein historischer Ort, 1701 vom Namensgeber Schlüter geschaffen und beispielhaft für die barocke Verbindung von Architektur und Skulptur. Die Zeughausmesse setzt mit dieser Ausstellung an diesem Ort eine Tradition fort, die 1844 mit der ersten Allgemeinen Deutschen Gewerbe-Ausstellung begann.

Neben der Berliner Volksbank sind weitere Förderer der Zeughausmesse u.a. Art Aurea und Eunique.

Weitere Informationen auf http://www.zeughausmesse.de/preis/preistraeger-2016 und https://www.berliner-volksbank.de/wir-fuer-sie/presse/pressemitteilungen-2016/zeughausmesse.html

Pressefoto Preisträger: Peter Adamik Berlin http://www.peteradamik.de/

 

 

 

Schreiben Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Mit Abschicken meines Kommentars erkläre ich mich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und meine IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden. Datenschutzerklärung.